Sekundenmassen

Kleinteile eines Lebens

Kleines Glück: Schatzsuche

14519769_1745118889071437_8432397372038443254_nEs wird Zeit, die Reihe „Kleines Glück“ fortzuführen, gerade da gerade eher Herbstblues als Sonnenschein im Herzen angesagt ist.

Diese Woche habe ich bei einem Ausflug in meinen Lieblingsbuchladen wieder einen kleinen Schatz entdeckt, ein Shakespeare-Paperblank, noch dazu eines, das ich noch gar nicht kannte. Ich liebe diese wunderschönen Notizbücher, und als Shakespeare-Fan hat es mir die entsprechende Ausgabe besonders angetan. Ich liebe es, darin zu schreiben.

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Wenn der Herbstblues ruft

Entstanden ist dieser Blog in einer depressiven Phase, weil ich mich nicht länger verstecken wollte, der erste Artikel war ein Statement darüber. Auch die Reihe „Kleines Glück“ ist eine Reaktion auf die Dunkelheit, die in mir lauert. In der Verhaltenstherapie lernt man, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die einem guttun. Warum sollte ich sie nicht mit anderen teilen? Es gibt da draußen so viele Menschen, denen es ähnlich geht wie mir. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen und darin bestärken, die bunten Seiten des Lebens im Blick zu behalten, selbst wenn das Grau sie zu verschlingen droht.

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Kleines Glück – Erste Zusammenfassung

In meinen eigenen Beiträgen zur Serie „Kleines Glück“ ging es bisher um Freizeitparks, den Regenbogen, Musicals und das Gitarrespiel. All diese Dinge haben etwas mit Erlebnissen zu tun, die mich glücklich machen, und zwar aus ganz unterschiedlichen Gründen. Mal ist es die Schönheit eines Augenblicks, der einem geschenkt werden muss, mal ist es das Gefühl, in etwas einzutauchen oder sich selbst zu vergessen oder auch ein kleiner Adrenalinrausch, der mir Glücksmomente beschert.

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Kleines Glück: Gitarrespiel

13173713_1689731657943494_9094515343117473422_nIch habe mir vor einigen Wochen eine Gitarre gekauft. Drei Akkorde habe ich inzwischen immerhin drauf. Selbst einer wäre genug, um in eine Art meditativen Zustand zu kommen. Indem ich ruhig dasitze zur Ruhe zu kommen, hat bei mir noch nie funktioniert, ich brauche die Aktivität. Beim Spielen ist es so, dass irgendwann der Punkt kommt, an dem eine Bewegungsabfolge einfach sitzt. Das Schlagmuster spielt sich fast von allein, der Akkordwechsel geht ohne Blick auf die Saiten.

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Kleines Glück: Musicals

Diese Woche habe ich mich riesig über die Nachricht gefreut, dass die Freilichtspiele Tecklenburg im kommenden Jahr „Shrek – Das Musical“ zeigen. Ich bin regelrecht durch die Wohnung gehüpft vor Freude, denn ich habe das Stück bereits einmal in Düsseldorf gesehen, und es ist ganz weit oben auf meiner Favoritenliste. Es hat lustige und berührende Momente, ist mal witzig, mal ernst, mal auch ein wenig albern. Ich liebe es!

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Vom Entscheiden und Umentscheiden

Ich möchte euch die Geschichte meines Studiums erzählen, da sie viel mit dem Thema Entscheidungen zu tun hat und damit, wie wichtig es ist, sie zu treffen – und loszulassen, wenn die Zeit gekommen ist.

Was will ich wirklich?

Viele mögen das anders sehen, aber für mich ist das keine Frage, die man ein für allemal beantwortet. Ich wollte zum Beispiel gerne studieren, und zwar Kulturwissenschaften an der Fernuni Hagen. Die Zulassungsprüfung für Studenten ohne Abitur hatte ich problemlos hinter mich gebracht. Die erste Entscheidung, die ich traf, war zu Bildungswissenschaft zu wechseln, da es mir greifbarer schien. Nach zwei Semestern merkte ich, dass mein Herz dennoch bei den Kulturwissenschaften hing, und ich änderte meinen Entschluss. Mit Bildungswissenschaft wäre ich nicht glücklich geworden.

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Verändern statt wachsen

‪#‎Schildkröte‬ Warum Schildkröte? Weil dieser Post mit einem Gewinnspiel zusammenhängt, ihr findet es hier: http://tausend-leben.blogspot.de/…/schildkrotenparade-emma-…

Drei Fragen gilt es zu beantworten:

Gab es in deinem Leben ein besonderes Ereignis, an dem du gewachsen bist?

Eine ähnliche Frage hat mir neulich hier die wunderbare Andrea R. Walla bereits gestellt, und die Antwort ist dieselbe: Ich wachse nicht an besonderen Ereignissen. Ich finde das Bild schief, so als würde man durch das Ereignis auf Knopfdruck ein Stück in die Höhe schießen. Auch impliziert das Bild des Wachsens, dass vorher etwas kleiner gewesen sein muss. Und das sehe ich nicht so, abgesehen von der Körpergröße natürlich. Ich finde das Bild des Wandels, der Veränderung, weit treffender als das des Wachsens, denn es ist weniger wertend. Auch denke ich, dass besondere Ereignisse ihre Wirkung immer nur im Kontext mit all den anderen Erlebnissen und Erfahrungen entwickeln, sie sind auch nur ein Stein im Mosaik, das mich zusammensetzt, wenn auch vielleicht ein etwas größerer. Also verändere ich mich nicht so sehr durch einzelne Ereignisse, sondern durch den Fluss des Lebens.

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Fußball und Generve

Wie bei jedem Fußballgroßereignis kommen früher oder später Kommentare, die den stetig betrunkenen, gewaltbereiten Hooligan als Argument für die eigene Abneigung gegen den Fußball ins Feld führen, und zwar so, als sei er der typische Fußballfan. Auch sehr beliebt sind Äußerungen, nach denen man, freundlich ausgedrückt, von schlichtem Gemüt sein müsse, um Fußball mögen zu können.

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Kleines Glück – Regenbogen

DSC_0113[1]Ohne Regen gibt es keinen Regenbogen, das macht das nasse Wetter doch gleich viel sympathischer. Ich bin niemand, der über das Wetter jammert, dennoch habe ich den vergangenen Tagen die Sonne vermisst.

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Zweifel wegschieben und Neues probieren

Vor ein paar Jahren wollte ich das Gitarrespielen lernen. Gescheitert bin ich nicht nur an der dummen Entscheidung, mir ein spottbilliges Instrument zu kaufen, sondern auch an den inneren Zweifeln. Bei jedem schiefen Ton flüsterte eine leise Stimme in mir: „Du kannst das sowieso nicht.“ Und ich habe ihr geglaubt. Ähnlich war es mit dem Schreiben. Den Gedanken, einen Roman über meinen Lieblingscharakter Mordred zu schreiben, hatte ich schon vor mehr als zehn Jahren. Doch ich habe mich nicht getraut, es anzugehen, da ich mir einredete, keinerlei Talent zu haben.

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