Sekundenmassen

Kleinteile eines Lebens

Vom Entscheiden und Umentscheiden

Ich möchte euch die Geschichte meines Studiums erzählen, da sie viel mit dem Thema Entscheidungen zu tun hat und damit, wie wichtig es ist, sie zu treffen – und loszulassen, wenn die Zeit gekommen ist.

Was will ich wirklich?

Viele mögen das anders sehen, aber für mich ist das keine Frage, die man ein für allemal beantwortet. Ich wollte zum Beispiel gerne studieren, und zwar Kulturwissenschaften an der Fernuni Hagen. Die Zulassungsprüfung für Studenten ohne Abitur hatte ich problemlos hinter mich gebracht. Die erste Entscheidung, die ich traf, war zu Bildungswissenschaft zu wechseln, da es mir greifbarer schien. Nach zwei Semestern merkte ich, dass mein Herz dennoch bei den Kulturwissenschaften hing, und ich änderte meinen Entschluss. Mit Bildungswissenschaft wäre ich nicht glücklich geworden.

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Verändern statt wachsen

‪#‎Schildkröte‬ Warum Schildkröte? Weil dieser Post mit einem Gewinnspiel zusammenhängt, ihr findet es hier: http://tausend-leben.blogspot.de/…/schildkrotenparade-emma-…

Drei Fragen gilt es zu beantworten:

Gab es in deinem Leben ein besonderes Ereignis, an dem du gewachsen bist?

Eine ähnliche Frage hat mir neulich hier die wunderbare Andrea R. Walla bereits gestellt, und die Antwort ist dieselbe: Ich wachse nicht an besonderen Ereignissen. Ich finde das Bild schief, so als würde man durch das Ereignis auf Knopfdruck ein Stück in die Höhe schießen. Auch impliziert das Bild des Wachsens, dass vorher etwas kleiner gewesen sein muss. Und das sehe ich nicht so, abgesehen von der Körpergröße natürlich. Ich finde das Bild des Wandels, der Veränderung, weit treffender als das des Wachsens, denn es ist weniger wertend. Auch denke ich, dass besondere Ereignisse ihre Wirkung immer nur im Kontext mit all den anderen Erlebnissen und Erfahrungen entwickeln, sie sind auch nur ein Stein im Mosaik, das mich zusammensetzt, wenn auch vielleicht ein etwas größerer. Also verändere ich mich nicht so sehr durch einzelne Ereignisse, sondern durch den Fluss des Lebens.

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Fußball und Generve

Wie bei jedem Fußballgroßereignis kommen früher oder später Kommentare, die den stetig betrunkenen, gewaltbereiten Hooligan als Argument für die eigene Abneigung gegen den Fußball ins Feld führen, und zwar so, als sei er der typische Fußballfan. Auch sehr beliebt sind Äußerungen, nach denen man, freundlich ausgedrückt, von schlichtem Gemüt sein müsse, um Fußball mögen zu können.

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Kleines Glück – Regenbogen

DSC_0113[1]Ohne Regen gibt es keinen Regenbogen, das macht das nasse Wetter doch gleich viel sympathischer. Ich bin niemand, der über das Wetter jammert, dennoch habe ich den vergangenen Tagen die Sonne vermisst.

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Zweifel wegschieben und Neues probieren

Vor ein paar Jahren wollte ich das Gitarrespielen lernen. Gescheitert bin ich nicht nur an der dummen Entscheidung, mir ein spottbilliges Instrument zu kaufen, sondern auch an den inneren Zweifeln. Bei jedem schiefen Ton flüsterte eine leise Stimme in mir: „Du kannst das sowieso nicht.“ Und ich habe ihr geglaubt. Ähnlich war es mit dem Schreiben. Den Gedanken, einen Roman über meinen Lieblingscharakter Mordred zu schreiben, hatte ich schon vor mehr als zehn Jahren. Doch ich habe mich nicht getraut, es anzugehen, da ich mir einredete, keinerlei Talent zu haben.

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Sport zum Ausgleich – Meine zwölf Wochen mit Franzi

Dass Sport bei Depressionen hilfreich ist, habe ich bereits erwähnt. Die vorgefertigten Trainingspläne bei Fitnessraum und NewMoove waren nichts für mich, da immer Kurse dabei waren, mit denen ich nicht warm wurde. Gänzlich alles selbst zusammenzustellen, funktioniert für mich aber auch nicht. Daher habe ich mich nun wieder bei mybod-e angemeldet. Ich habe dort bereits einmal mit dem Shape-Programm mit Franziska van Almsick begonnen, war dann aber länger (körperlich) krank und musste es daher abbrechen. In der Zeit, in der ich es ich es gemacht habe, fand ich es gut, daher möchte ich es nun bis zum Ende durchziehen und hoffe, mein Körper macht mir keinen Strich durch die Rechnung.

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Kleines Glück: Freizeitparks

Wie angekündigt möchte ich hier nicht nur über die Schattenseiten des Lebens berichten, sondern auch über die kleinen Dinge, die es schöner machen und uns Glücksmomente bescheren.

Beginnen möchte ich mit Freizeitparks. Oft habe ich als Kritik gehört, dass sie eine heile Scheinwelt aufbauen, und jedes Mal frage ich mich: Was ist so falsch daran? Warum sollte es verwerflich sein, sich für einige Stunden in eine andere Welt entführen zu lassen, wohl wissend, dass sie künstlich geschaffen ist? Ich mag auch anspruchsvolle Unterhaltung, lese Literaturklassiker und besuche nachdenkliche Theatervorstellungen. Manchmal möchte ich aber einfach einen Tag Spaß haben, staunen und Kind sein.

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Der Schweinehirt (Meine liebste Blogparade – Märchen)

Meine_Liebste_Blogparade

Bei The Fantastic World of Mine gibt es jeden Monat „Meine liebste Blogparade“, dieses Mal zum Thema Märchen.

Ein Märchen auszuwählen, war gar nicht so leicht, denn es fällt mir schwer, mich auf eines festzulegen. Ich liebe „Die kleine Meerjungfrau“ und „Die Schöne und das Biest“, ebenso wie „Das kalte Herz“, „Die sieben Raben“ oder „Die wilden Schwäne.“ Letztendlich fiel meine Wahl aber auf „Der Schweinehirt“, ein Kunstmärchen von Hans Christian Andersen.

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Kleines Glück – schöne Momente und Dinge (Blogparade)

Viele Menschen sind so sehr damit beschäftigt, dem großen Glück hinterherzujagen, dass sie kein Auge für die kleinen Dinge haben, die das Leben versüßen. Gerade wenn man wie ich zu Depressionen neigt ist es wichtig, den Blick dafür zu bewahren. Das ist nicht immer leicht, gerade in trüben Zeiten verliert man schnell den Blick dafür. Daher werde ich in meinem Blog künftig über Dinge und Erlebnisse schreiben, die mich glücklich machen.

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Gedankenkreisen und innerer Alarm

Das Tückische an einer Depression ist, dass sie zum Grübeln einlädt. Es heißt, dass jede Wirkung eine Ursache hat. Wenn ich niedergeschlagen bin, kraftlos, ausgelaugt, ohne Energie, an nichts mehr interessiert, dann liegt dies, sofern es keinen konkreten Auslöser gibt, daran, dass ich krank bin. Dies als Grund anzuerkennen ist ein wichtiger Schritt, denn es hilft gegen den Kreislauf der Ursachenforschung, der alles nur noch schlimmer macht.

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